Die perfekte Schriftart für die Abschlussarbeit


Die perfekte Schriftart für die Abschlussarbeit
Die Schriftart kann die Formatierung der Texte beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, die Schriftart von Anfang an zu wählen und dann entsprechend beizubehalten. Die gleichbleibende Darstellung der Buchstaben ist auch wichtig, wenn der Studierende mit Grafiken arbeitet oder Tabellen einfügen will. 

Welche Schriftart ist erlaubt?

Natürlich sollte die Arbeit vor allem gut lesbar sein. Eine bestimmte Schriftart besonders schön zu finden, genügt nicht. Zeigt sich die Arbeit später unvorteilhaft, kann das die Benotung nachteilig beeinflussen. Normalerweise gibt der Professor vor, wie das Layout auszusehen hat. Davon sollten Studierende nicht abweichen. Eine gewisse Auswahl bleibt dennoch, und zwar unter den gängigen Schriftarten:

  • Times New Roman
  • Arial
  • Verdana
  • Calibri
Bei wissenschaftlichen Arbeiten (Fach-, Master-, Hausarbeiten usw.) gilt Times New Roman als klassische Schriftart. Wer eine besondere Vorliebe für eine andere Schriftart hat, sollte das erst mit den Lehrkräften besprechen und nur mit deren Einverständnis auch eine andere Schriftart verwenden. Wichtig ist, Empfehlungen der Prüfer wirklich umzusetzen, auch wenn es sich nur um Meinungen oder Vorlieben handelt. 


Die gängige Vorgehensweise

Bei den meisten Bachelorarbeiten erwarten die Hochschulen für die bessere Übersicht nur eine Schriftart. Mitunter ist es erlaubt, für eine Überschrift eine andere Schriftart zu verwenden. Sind aber mehrere Schriftarten erlaubt, werden sie für gewöhnlich auch benannt. Zumeist handelt es sich dann um Arial und Times New Roman. 


Fußnoten und Fließtext

Unterschiede bei der Schriftart und der Schriftgröße gibt es bei den Fußnoten. Auch der Zeilenabstand ist wichtig. Für Arial gilt die Schriftgröße 11-12. Bei Times New Roman wird für gewöhnlich Schriftgröße 12 verlangt, bei Verdana und Calibri ebenfalls, solange es sich um Fließtext handelt. Als Zeilenabstand ist 1,5-zeilig vorgesehen. Anders ist das bei Fußnoten. Arial wird in Größe 9-10 verlangt. Times New Roman, Verdana und Calibri in 10. Der Zeilenabstand ist einzeilig. Gibt die Hochschule andere Vorgehensweisen vor, ist das maßgeblich. 


Hier drohen Probleme

Manche Arbeiten beinhalten lange Fließtexte. Das ist für das Auge sehr anstrengend. Ist die Schriftgröße nicht vorgegeben, neigen Absolventen mitunter dazu, die Schriftart eher klein zu wählen. Das führt einerseits dazu, dass die Textpassagen nicht mehr so lang wirken. Dadurch werden die Texte aber auch schwieriger zu lesen. Eine zu große Schriftart hingegen erweckt den Eindruck, dass die Absätze noch länger wirken. In erster Linie sollte der Studierende prüfen, ob die Abschnitte wirklich so lang sein müssen oder ob Zwischenüberschriften möglich sind. 


Ist Kreativität bei der Schriftart erlaubt?

Es gibt Schreiben, bei denen ist Kreativität sinnvoll. Dazu gehören Bewerbungsschreiben für Berufe, in denen Kreativität und Einfallsreichtum eine große Rolle spielen. Aber auch hier ist darauf zu achten, dass der Lesefluss nicht gestört wird und das Layout das Auge anspricht. Sehr exotische Schriftarten sind anstrengend zu lesen und können abschrecken. Entscheidend ist vor allem, dass das Anschreiben, die Bewerbung oder der Text inhaltlich überzeugen und nicht durch die Schriftart oder auch eine ungewöhnliche Schriftgröße. Bei Bewerbungsschreiben gilt, dass die Anzeige für die Stelle die entscheidenden Hinweise liefert, was das Unternehmen vom Bewerber und seiner Vorstellung erwartet. Das sollte auch ausnahmslos im Anschreiben umgesetzt werden. 


Kann die Schriftart die Länge der Texte beeinflussen?

Die Schrift Times Newer Roman sieht Times New Roman sehr ähnlich. Allerdings sind die Buchstaben etwas breiter. Das gilt auch für die Leerzeichen und Satzzeichen. Das führt dazu, dass der Text optisch länger wird, ohne dass er mit Inhalt aufweist. Die Buchstabenhöhe ist nicht verändert. Sie entspricht der von Times New Roman. Die Serifen und auch die Linien der Buchstaben entsprechen ebenfalls dem Original. Die Schriftart gibt es als Download. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. 


Betrugsabsicht kann vorliegen

Times Newer Roman erweckt nur den Eindruck, dass der Text länger ist. Das ist eine unerlaubte Manipulation, wenn die Seitenzahl vorgegeben ist. Times New Roman ist eine Schriftart, die von den Hochschulen genehmigt ist. Das trifft auf Times Newer Roman nicht zu. Fällt das bei der Korrektur auf, kann das als Betrug gewertet werden. Deshalb ist bei Abschlussarbeiten unbedingt von einer solchen Vorgehensweise abzuraten. Bei Briefen ist dieser kleine Trick verzeihlich. Geht es um Bewerbungsschreiben, ist wiederum Vorsicht geboten. Der Leser könnte erkennen, dass der Verfasser tricksen will und das wird ihm sicher nicht zum Vorteil ausgelegt. 

Zusammenfassung

Was auch immer es zu verfassen gilt, gibt es Formalia, sollten die auch beachtet werden. Studierende, die ihren Professor um einen Tipp zur Schriftart bitten und eine Antwort erhalten, sollten diese Empfehlung auch umsetzen! Das gilt auch für: 

  1. Überschriften
  2. Fußnoten
  3. Inhalte von Tabellen
Auch der Zeilenabstand ist einzuhalten und sollte für die gesamte Arbeit beibehalten werden. Änderungen der Schriftart können zulässig sein, wie das oft bei Überschriften der Fall ist, aber auch bei Fußnoten zur Umsetzung kommt.