Wie Sie Ihre Universität richtig auswählen

Bei der Wahl der richtigen Universität muss man auf viele verschiedene Kriterien achten, die am Ende zum besten Ergebnis führen können. Wichtig ist es, am Anfang viele Informationen über die Universitäten zu sammeln, die überhaupt für einen infrage kommen. Wenn schon das Studienfach feststeht, welches Sie studieren möchten, hilft es zu schauen, welche deutschen Universitäten für dieses Fach passend wären.

Informationen sammeln

Es ist auch hilfreich, anhand von Rankings, Broschüren oder mithilfe des Internets weitere Informationen über die verschiedenen Universitäten zu sammeln. Vorsicht aber bei den Hochschulrankings! Je nach Seriosität der Zeitschrift oder Zeitung können bestimmte hohe Plätze in der Rangliste von der jeweiligen Universität gekauft sein. Ein Ranking sollte also nur als Orientierung dienen, und keineswegs eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung beeinflussen.

Es ist hilfreich, mit Leuten zu sprechen, die an dieser Universität oder einer andere studiert haben. Vielleicht hat Ihre Tante oder Ihr Onkel schon in einem ähnlichen Studienfach die Universität besucht, die für Sie infrage kommen könnte? Dann sprechen Sie mit der jeweiligen Person. Sie kann nicht nur gute und hilfreiche Informationen über das Fach geben, sondern auch über den Studienort an sich.

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Kosten beachten

Bitte denken Sie auch eventuelle Kosten, die entstehen können. In manchen Städten sind die Mieten um einiges höher als in anderen. Wenn Sie weit von zuhause wohnen und studieren wollten, bedenken Sie, dass eventuelle Fahrtkosten auf Sie zukommen könnten. Und: Bewerben Sie sich nicht nur an einer Universität. Denn ein Studienplatz ist nicht immer garantiert, und es wäre schade, wenn Sie ein Semester oder gar ein Jahr auf eine neue Chance warten müssten.

Städte angucken

Wenn Sie soweit sind und einige Universitäten ausgewählt haben, die für Sie und Ihr Studienfach infrage kommen könnten, fahren Sie dort hin. Schauen Sie sich in der Stadt um, und sprechen Sie mit Studenten und Studentinnen, die dort studieren. Oft kann auch der jeweilige Studienberater des Seminars helfen und Ihnen weitere Informationen geben.
Denken Sie bei Ihrem Unibesuch nicht nur an die Universität und das Studienfach. Machen Sie sich Gedanken, wie Sie sich in der jeweiligen Stadt fühlen. Es kann sein, dass Ihnen eine Stadt auf Anhieb gefällt, während Sie in einer anderen kein gutes Gefühl haben. Hören Sie auf Ihren Bauch. Sie wollen schließlich in dieser Stadt nicht nur die nächsten Jahre studieren, sondern auch das Leben genießen.

Wichtig ist auch: Bleiben Sie realistisch. An manchen Universitäten ist es schwerer, angenommen zu werden, als an anderen. Seien Sie optimistisch, aber bleiben Sie dabei realistisch. Mit einer nicht so guten Abiturnote bekommt man nicht nur in manchen Fächern schwerer einen Studienplatz; es ist oft noch schwerer, in die gewünschte Universität in der Stadt zu kommen, die Sie für sich ausgewählt haben. Falls dass der Fall ist: verzagen Sie nicht. Man kann nach einem Jahr oder später noch immer den Studienplatz wechseln. Hauptsache ist zunächst, dass Sie einen Platz an einer Universität sicher haben.

Universität, Fachhochschule, private Hochschule: Wo liegen die Unterschiede?

Das Studium an Universitäten ist meistens eher ein auf Grundlagen basierendes Studium. Später in den Masterstudiengängen werden an den Universitäten diese Grundlagen vertieft und weiterentwickelt. Oft sind die Klassen an Universitäten größer als an Fachhochschulen oder privaten Universitäten. Das muss jedoch nicht unbedingt ein Nachteil sein.

Oft ist die Lehre an Universitäten theoretischer. Man muss für sich selbst entscheiden, ob das etwas für einen ist, und was für ein Typ Mensch man ist. Während die einen dieses theoretische Grundlagenstudium genießen und darin voll aufgehen, finden andere diese Art des Studiums eher langweilig und wünschen sich eine praktischere Herangehensweise.

Für wieder andere sind Fernuniversitäten eine Option. Man kann dort oft auch neben dem Beruf studieren. Wenn man zum Beispiel schon eigene Kinder hat, die Eltern oder Großeltern versorgen muss oder bereits einen festen Job hat, den man nicht aufgeben will oder kann, bietet sich ein solcher Studiengang an einer Fernuniversität an.

Eine weitere Art des Studiums ist das duale Studium. Man kann dort parallel zum Studium auch noch eine Lehre machen. So ist man breiter aufgestellt und hat eventuell bessere Chancen in der Zukunft. Wenn man einen Master nach seinem Bachelor absolvieren möchte, bietet es sich an, den ersten Abschluss an einer Universität zu machen. Es ist oft danach einfacher, an einer anderen beliebigen Hochschule seinen Master zu machen.

Eine weitere Option sind private Hochschulen. Diese sind zwar oft teuer, bieten jedoch gewisse Vorteile. Wenn Geld bei Ihnen in Bezug auf das Studium keine Rolle spielt, bietet es sich an, einen Master im Ausland zu machen. Die dort anfallenden Studienkosten sind zwar deutlich höher als im Ausland, Sie sind danach jedoch besser für den internationalen Markt aufgestellt und können schneller mehr erreichen.

Fazit

Bei der Wahl einer privaten Hochschule muss man jedoch aufpassen:Nicht alle Abschlüsse sind in Deutschland staatlich anerkannt. Bitte achten Sie deshalb darauf, dass der Abschluss von der von Ihnen gewählten privaten Hochschule staatlich anerkannt wird. Es könnte sonst zu Problemen kommen.