Prüfungsvorbereitung richtig starten

Jeder muss sich einer Prüfung stellen und diese bestehen, um im Leben weiterzukommen. Vielleicht hast du auch schon die eine oder andere Erfahrung mit Prüfungen machen können und wissen, wie schwer es manchmal ist, cool zu bleiben. Aber es ist genau diese Coolness, die manche Leute erfolgreich eine Prüfung abschließen. Wer sich vor einer Klausur oder Abschlussarbeit psychisch verrückt macht, der hat leider keine guten Chancen, den Lernstoff zu verinnerlichen. Aus diesem Grund solltest du nicht nur dafür sorgen, die Inhalte gut zu beherrschen, sondern auf der anderen Seite auch ein Stück Psychotraining zu nutzen und Prüfungsvorbereitung richtig starten um Prüfungen gut zu überstehen.

Grundlagen schaffen

Am Ende eines Tunnels befindet sich immer Licht. Oft sind Termine für Klausuren oder andere Prüfungen schon lange im Voraus geplant. Achte darauf, dass du dich nicht erst wenige Tage vor der Prüfung vorbereitest. Ausreichend Zeit ist wichtig, um sich vorzubereiten und um Wissenslücken auszugleichen. Sogar vor einem Vorstellungsgespräch, was für viele wie eine Prüfung ist, muss eine gute Prüfungsvorbereitung getroffen werden. Zuerst ist es wichtig, Grundlagen zu schaffen.

  • Jede Prüfung kann mit harter Arbeit mit Bravour beendet werden. Ein Mangel an Motivation ist aber häufig der Auslöser für ein Scheitern in einer Prüfung. Auch Lampenfieber ist häufig schuld und kann dazu führen, dass der gesamte Lernstoff nicht mehr zur Abgabe parat im Gehirn gespeichert ist.Besonders während des Studiums kommen immer wieder Prüfungssituationen auf. Das Studium verlangt häufig Vorträge, Klausuren und auch Referate, hier müssen sehr viele Informationen aufgenommen, gespeichert und verarbeitet werden, was für Sie wahrscheinlich nicht einfach ist. Jedoch bist du nicht allein. Die Grundlagen für eine gute Prüfungsvorbereitung helfen sehr gut weiter, um Erfolge für sich zu sichern:
  • Ziele visualisieren: Ein Thema nicht verinnerlichen zu können, ist nicht schlimm. Jedoch sollte das Ziel hinter dem Antrieb klar sein. Schließlich muss immer ein Ziel als Anreiz vorhanden sein, um zu wissen, wieso weiter gelernt werden muss. Du kannst dich vor Augen halten, was du erreichst, wenn du die kommende Prüfung bestehst.
  • Lernumfeld schaffen: Schaffe dir ein gutes Arbeitsumfeld, in dem du dich wohlfühlen wirst. Studien haben belegt, dass ein gutes Arbeitsumfeld den Erfolg steigert. Ordnung fördert ein gutes Gefühl und den Lernfortschritt. Wichtig ist auch, dass du gutes Licht an deinem Arbeitsplatz hast und für ausreichende Verpflegung sorgen, damit das Gehirn weiterhin Leistungen erbringen kann.
  • Erfolge erleben: Ein gutes Gefühl kannst du erhalten, indem du bewusst lernst und dein Wissen kontrollierst. Lernerfolge steigern deine Motivation und geben dir ein gutes Gefühl für die weitere Arbeitsphase. Schließlich ist auf diesem Weg ein Ziel in Sicht.
  • Arbeitsplan erstellen: Damit die Organisation während der Arbeitsphase nicht untergeht, ist ein Arbeitsplan zu erschaffen. Du kannst somit gelernte Inhalte besser abhaken und sich selbst kontrollieren. Die Zeit bis zur Prüfung bleibt somit im Auge und kann dir als Unterstützung positive Energie anbieten.
  • Belohnungen: Während Klausurphasen kannst du dich immer wieder eine Belohnung gönnen. Wenn du zum Beispiel vor einer Masterarbeit die mündliche Prüfung fürchtest, kannst du einen kleinen Kurztrip an die Küste planen. Hierdurch kannst du einige Tage entspannen und neue Energie tanken.
  • Motivation durch Freunde: Suche einen Verbündeten, der dir eine große Unterstützung ist, weil mit Freunden man viel bessere Pläne schmieden kann. Ein Wettstreit unter Kollegen oder auch das gegenseitige Abfragen in Bezug auf Lerninhalte kann dir eine sehr gute Unterstützung sein.

Prüfungsvorbereitung effektiv planen

Steht eine Prüfung kurz bevor und musst du noch in einer kurzen Zeit bestimmten Lernstoff verinnerlichen? In diesem Fall solltest du Lernstoff eingrenzen. Nimm dir Zeit für die wichtigen Dinge und erlaube dir, Notizen und Zusammenfassungen zu erstellen. Auf diesem Weg ist gesichert, dass du dein Wissen auffrischst und Gelerntes auf Papier bringst.

  • Das Zusammenfassen von Lerninhalten kann dir eine sehr gute Unterstützung sein. Somit kannst du jederzeit die Kurzfassung lesen oder auch anderen Bekannten und Freunden vorstellen.
  • Erfolgskontrollen helfen darüber hinaus oft weiter und diese Erfolgskontrollen erklären dir, wo du noch Lernlücken aufweist, um diese sicher aufzuholen.
  • Merkhilfen können bei Klausuren sinnvoll sein. Damit ein Blackout vermieden wird, kannst du Verbindungen zum Alltag aufbauen und sicherstellen, dass du nie den Faden verlierst. Lerninhalte an andere Informationen anknüpfen, die du nicht vergessen kannst, helfen sehr oft weiter. Das ist vor allem bei Vokabeln, Fachbegriffen und Formeln eine gute Unterstützung. Eselsbrücken kannst du auch nutzen, damit du dich sicherer fühlst.
  • Ständiges Wiederholen des Gelernten ist ebenso wichtig, wie Pausen in die Lernphasen einzubauen.
  • Damit du neue Energien tanken kannst, sind kleine Spaziergänge oder gar Laufabschnitte an der frischen Luft befreiend. Das Gehirn kann in dieser Zeit neue Energie erhalten und befreit sich von dem Lernstoff, um neu anzusetzen.

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In Gruppen effektiver lernen

Es hat sich erwiesen, dass in Lerngruppen besser gelernt werden kann. Oft haben Lerngruppen in Universitäten einen großen Erfolg und erfreuen sich immer wieder an neuen Mitstreitern. Der Vorteil in einer Gruppe ist das gemeinsame Denken und Streben nach Lösungen, wo der Weg unendlich erscheint. Mitstreiter können neue Ideen und Vorschläge mitbringen, die dir weiterhelfen können. Die Lerngruppen sind vor allem dann sinnvoll, wenn eine Klausur oder Prüfung nicht nach einer Woche ansteht. Die Lerngruppen sind kontinuierlich zu besuchen, um langfristig Erfolg verbuchen zu können.

  • Memo- und Lerntechniken in Gruppen nutzen

Lerngruppen nutzen häufig bestimmte Memotechniken, um sich Lerninhalte besser und schneller zu merken. Die Loci-Methode nutzt unter anderem die eigene Einrichtung in den vier Wänden. Diese Methode setzt voraus, dass du dich zehn unterschiedliche Ecken in deiner Wohnung suchst, das kann das Bett, der Fernseher oder andere Gegenstände sein. Jeder Gegenstand wird mit einem Thema oder einem Lerninhalt verknüpft. Nun geh immer wieder die gleiche Runde in der eigenen Wohnung und verinnerliche die Inhalte mit den Gegenständen. Auf diesem Weg hast du bildlich die Inhalte vor dich und kannst diese nicht so schnell vergessen. Das wird dir in der Prüfung sehr viel weiterhelfen. Weitere Lernmethoden kannst du natürlich auch nutzen, um ihrem Gehirn bestimmte Informationen leichter zu vermitteln und zu speichern.